
Auf weitläufigen Überlandstrassen ist sie Zuhause. Sechs Jahre konnte sie sich mit dem Titel “schnellste Supersportlerin“ scmücken, bis sie dann von neueren Bikes anderer Hersteller abgelöst wurde.
Zehn Jahre nach Erscheinen, ist die ZZR 1100 mit ihren 260Kg Tockengewicht noch immer eine der leistungsfähigsten Super Bikes die Europas Strassen heimsuchen. Die ZZR 1100 ist kein Bike für Memmen, welche die Ende der 90er aufkommenden, leichten Super Bikes bevorzugen. Die ZZR ist ein typische Produkt der Japanischen Edelschmiede Kavassaki, die auch Produkte wir Rasenmäher und Notstromgruppen herstellt. Besonders letzteres spiegelt sich im geringen Wartungsbedarf dieses Sportgeräts wieder. Meine Kawa machte 40'000km ohne Ventil- oder Vergasereinstellungen.
Hier noch ein paar Tips für all jene, die eines der ersten Modelle besitzen dürfen (Jahrgang 90): Nach einigen Jahren kann es vorkommen, dass der zweite Gang immer wieder rausspringt. Dies kommt daher, dass er zu schwach dimensioniert wurde – klar ein Designfehler. Da die Modifikation sehr aufwendig ist, sollte man sich vergewissern, dass Kawasaki oder der Hämdler sich an den Kosten beteiligen. Zudem ist bei den 90er die Ladespannung zu hoch, was zu einem auskochen der Batterie führt (wer alle 2-3 Jahre seine Batterie wechseln muss ist von diesem Problem betroffen). Abhilfe schafft hier eine Schaltungsänderung. Wer etwas Ahnung von Elektrizität hat, führt die Arbeiten am besten selbst aus, da Motorradmechaniker, wie das Wort schon sagt Mechaniker sind, und in den allermeisten Fällen gar keine Ahnung von Elektrizität haben (aber sagt das bloss nicht euren Mechs).