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Tour de France 2000

Ferien 2000? Also, dass wir wieder in den Ferien waren, muss ich wohl kaum schreiben - ist doch klar! Auf Korsika? Nein, da haben wir dieses Jahr mal ne Ausnahme gemacht (auch wenn's wieder reizvoll gewesen währe - vielleicht 2001?). Dieses Jahr stand unter dem Motto "Tour de France"! Das Zelt blieb also diesmal zu Hause, denn wir wollten so richtig die Sa.. raus lassen und ein "paar" Kilometer mit dem Töff durch Frankreich düsen. Da bleibt keine Zeit, um jeden Tag von neuem das Zelt woanders aufzuschlagen und das zusätzliche Gewicht hätte auch nicht zu unserem Fahrstiel gepasst.

Wir liessen es uns einfach eine Woche lang gut gehen. Tags über gab es französische Kurven - und die gehören schliesslich zu den Schönsten Weltweit - und am Abend liessen wir es uns bei Speis, Trank und den JBT Sprüchen gut ergehen.

Als wir uns nun am Sonntag auf den Weg machten, lachte uns bereits die Sonne entgegen. Und tatsächlich - wir brauchten kein einziges Mal unseren Regenschutz hervor zu graben (eine kurze Pause unter einem kleinen Vordach sollte genügen). Zuerst bestaunten wir noch kurz unsere Motorräder, bevor es losging - schlliesslich sind die Maschinen zu Beginn einer Reise meist noch sauber (Gnäggi's ZZR ist da die Ausnahme - seine ZZR wird wohl nie wieder ihren alten Glanz zeigen dürfen) und vor allem noch ganz (Bruno's VRF ist da die Ausnahme - die Verschalung hat bereits beim Training im Schwarzwald einiges abbekommen). Also noch kurz die Tasche nochmals festgezurrt und los ging's Richtung Westen, raus aus der sch... Schweiz. Am ersten Tag fuhren wir dann bis nach Nantua, wo wir kurz vor dem hereinbrechenden Gewitter und noch bevor die Küche im Restaurant schloss ein Hotel fanden.

Am nächsten Morgen, vor der Abfahrt wurde dann nochmals ein wenig Gefachsimpelt...

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....und wir machten uns bereit für die Weiterfahrt.

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An diesem Tag sollte aber Gnäggi's ZZR etwas Leiden. Eine etwas zu rutschige Linkskurve wurde ihr zum Verhängnis. Da am Montag auch in Frankreich die Motorradläden geschlossen sind, mussten wir den Schaden - ein gebrochener Kupplungs und Schalthebel - eben selber reparieren.

get large image Kupplungshebel

Wir nutzten die Gelegenheit und machten eine improvisiertes Barbecue, während das Epoxiharz aushärtete. Das ganze dauerte so seine Zeit und so kamen wir an diesem Tag nur bis St. Pierre de Charteuse (nördlich von Grenoble).

Am nächsten Morgen gabe es dann noch etwas Finetuning und neuer Ersatzteile für die ZZR (auch dies brauchte mal wieder Zeit).

Danach ging die Fahrt weiter über den Mont Ventoux und andere schöne Strecken nach Abt.

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Naja, in Abt war nicht eben ne Menge los, und am nächsten Morgen waren wir froh Richtung Meer zu fahren. Es ging unter anderm mal wirder entlang dem Grand Canyon du Verdon.

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Am Nachmittag waren wir dann in St. Tropez wo wir noch am Strand baden konnten und am Abend im Cohiba Brunos Polterwoche noch das i-Tüpfchen setzten konnten (aber das ist eine Geschichte für sich, auf die ich hier nicht näher eingehen kann smile

Am nächsten Tag änderten wir nochmals ein wenig unsere Richtung. Nachdem Gnäggi am Vortag noch neue Reifen montiert hatte, konnte wir nun wieder weitergehen und wir fuhren durch das Massiv Central wo wir am Abend in Le Puy ankamen. Auf dieser Etappe bekamen wir besonders viele Kurven unterschiedlichster Art unter die Räder und es ist wieder einmal mehr der Verdienst unseres Navigators, der ein besonders geschicktes Händchen hat und immer die tollsten Routen findet - ehrlich!

Es war dann am Freitag nicht das erste mal für uns, dass wir von Le Puy aus wieder nach Hause fahren wollten. Obwohl es noch einige Kilometer zu bewältigen gab, fand unser Navigator (Leimi) eine passende Route mit nochmals ein paar tollen Kurven bis in die Schweiz. Und so endete dann die Tour de France 2000. La Rochelle und ein paar andere Etappen mussten wir leider auslassen. Trotzem hatten wir mal wieder ne menge Spass und ordentlich Kurven. Ich glaube die obigen Bilder sagen genug!


Leimi, Gnäggi, Bruno, Pascal

Nach so vielen tollen Abenteuern kann ich nur eins sagen: Auf in die nächsten Ferien! Pascal