10 Years Anniversary Tour - Mai 2004

Die Wetterfee machte uns das Planen der besten Route ganz schön schwer - "Jenny" drohte sich über ganz Europa breit zu machen. Statt dass wir uns wie geplant in Zweisimmen trafen, fuhren Andreas und ich am Freitag Morgen nach Zollikofen, wo René, Mark und Peter bereits bei einem "Becher" Kaffee auf uns warteten. Dank Marks Überredungskünsten (und seinem Top verlässlichen Wetterdienst) fuhren wir dann aber doch via Zweisimmen gegen Süden und nicht in den Westen. Das nasse aber warme Wetter war zu verschmerzen - René und Mark vertrösteten sich beim Mittagessen mit einem Fondue. Am Abend erreichten wir schliesslich Albertville. René lud uns alle zum Nachtessen im "Buffalo Grill" ein. Prosit!

Ab Samstag hatten wir dann nur noch schönes, sonniges Wetter. Beim Traversieren via Chambéry nach Tournon-sur-Rhone wählten wir bereits verschiedene Strecken. Scheint, als würden wir die Wegweiser zu unterschiedlich interpretieren. Nach dem Mittagessen ging es dann gleich so weiter. Auf der Traumstrecke hinauf nach Lamastre zog sich das Feld in die Länge. Das gibt es eben, wenn einige im Kreisel eine Ehrenrunde drehen, um die anderen Fahrer zu verwirren.
Am späten Nachmittag fuhren wir dann nochmals durch dichtesten Nebel (Erinnerungen an die letztjährige Elsasstour wurden wach) nach Le Puy. René nutzte den Halt für einen Ölwechsel an seiner GSX R und etwas Feintuning am Motorgehäuse.
Am Sonntag schafften wir des dann nicht einmal, zu fünft aus Le Puy heraus zu fahren. Während Andreas auf der D590 Richtung St. Flour fuhr, hielt ich mich an die Strecke via Saugues. René, Mark und Peter wählten kurzentschlossen eine andere Route. In St. Flour trafen wir uns dann aber alle wieder pünktlich zur Mittagszeit. Am Nachmittag war man sich dann, nach dem ersten Halt, bereits wieder uneinig, welchem Wegweiser man folgen sollte. Mark fuhr, wie geplant, in Richtung Riom. René und Peter machten, völlig dem Geschwindigkeitsrausch erlegen, eine kleine (130 Kilometer) "Schleife" über Aurillac und Mauriac nach Bort- les- Orguest. Andreas und ich fuhren währenddessen die enge Pass-Strasse über den Pas-de-Peyrol nach Riom und schliesslich ebenfalls nach Bort-les-Orguest (wobei auch ich Andreas unterwegs verloren hatte). In Bort- les-Orguest trafen wir uns dann alle -
gut, dass jeder ein Telefon dabei hatte. So konnten wir uns auch über lange Distanzen verständigen.
Am späten Nachmittag erreichten wir schliesslich Le Mont-Dore, wo wir in einem echten "Logis de France" übernachteten und den schönen Tag bei einem feinen Essen und einem Besuch im Casino ausklingen liessen.
Auch am Montag fanden wir eine super Strecke via Ambert, vorbei an Lyon nach St. Claude und schliesslich nach Pontarlier. René und Mark hatten wir noch vor elf Uhr "abgehängt", da René seine Gepäckrolle verloren und so einen grossen Rückstand eingefahren hatte. Nach einem "Dinner" im Mc Donalds in Pontarlier trennten sich dann unsere Wege. Wir machten uns auf den Heimweg.

Andreas, Peter, René, Mark, Pascal
Die vier Tage auf dem Bike haben mal wieder richtig Spass gemacht,
Pascal
