Töff-Tour vom Freitag 20. bis Montag 23. Mai 2005
by Rene und Pascal
Freitag
Dieses Jahr wurde unsere mit Töff-Tour einer Rekordteilnehmerzahl durchgeführt. Dies war aber dem vollen Erfolg der Tour überhaupt nicht abträglich. Zum Erfolg hat sicher auch beigetragen, dass die Tour ohne jeden Zwischenfall verlief. Wie üblich ging’s dieses Jahr zur Abwechslung nach Frankreich, dem Land mit dem weltweit am dichtesten ausgebauten Strassennetz. Die Vorhut (
Leimbacher,
Roth,
Hofer,
Ritter) startet jedoch bereits am Freitag Richtung Italien und über den Tendapass nach Breil-sur-Roya, wo im Castell du Roi ein gediegenes Nachtessen mit Apéro am Pool eingenommen und übernachtet wurde.
Samstag
Am Samstag ging es dann weiter: Start über den Col de la Bruise, Col Turini, Col de la Cayolle, Richtung Gap, dem Treffpunkt mit dem Feld (
Schüpbach,
Sieber,
Götz,
Angst,
Buchbinder), in welchem die Spätstarter vom Samstag unterwegs waren. Entgegen den Prognosen aus Zürich, sind jedoch Hotels in Gap dünn gesät und gut ausgebucht. Deshalb war es in Anbetracht der späten Ankunft nicht mehr möglich, alle Teilnehmenden im selben Hotel unterzubringen. Die Vorhut hat es dann übernommen, die Stadt abzuklappern und für alle ein Zimmerchen zu organisieren. Die besseren (mit Gratis-WLan) haben wir dann für uns (wer wohl?) behalten, frei nach dem Motto: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", welches natürlich auf der Töff-Tour in besonderem Masse angewandt wird. Schliesslich muss ja ein Anreiz gegen das zögerliche Fahren da sein.

Die bereits erwähnte, zweite Gruppe startete ab Zürich. Beim zweiten Treffpunkt in Zweisimmen war diese Gruppe dann komplett und konnte Richtung Süden brausen.

Bei der Fahrt über den Col du Pillon und Coll de la Croix konnten sich die Fahrer ein wenig kennen lernen. Schliesslich waren wir das erste mal in dieser Formation unterwegs (Peter und Adrian kannten sich auch noch nicht und warteten in Zweisimmen gerade mal 10 Meter voneinander entfernt auf dir Zürcher ohne sich auch nur gegenseitig zu bemerken). In Abondance machten wir dann eine laaaaaange Mittagspause, schliesslich waren wir nicht in Eile - die Gruppe aus dem Süden hatte ja genügend Zeit, um in Gap Hotelzimmer zu organisieren. Danach ging es dann aber rassig weiter: Col du Corbier, Col de la Colombiere, Col des Aravis, Col du Glandon, Col d'Ornon und schliesslich auf der Route Napoleon nach Gap.
Sonntag
Die Sonntags-Etappe führte dann über den von der Tour de France wohlbekannten Mont Ventoux nach Pont-St. Esprit. Gerüchtehalber war zu vernehmen, dass einer der Teilnehmer (Schüpbach) am liebsten sein Motorrad mit einem Fahrrad und zu Gunsten der Herausforderung getauscht hätte... Unterwegs, wie gewohnt, ein kleiner Mittagshalt in einem Landgasthof und dann mit vollem Magen wieder durch die Kurven.
Am Abend in Pont-St. Esprit gab es dann vor dem Nachtessen noch einfreiwilliges Kürprogramm in Form einer Fahrt durch die Ardèche-Schlucht. Sehr empfehlenswert, besonders nach halb sieben, wenn die Touristen nicht mehr unterwegs sind.
Montag
Der Montag stand dann im Zeichen der beschaulichen Rückfahrt durch die Weingebiete der Côte du Rhone nach Serres und über den Col de la Croix Haute nach Grenoble, wo im Buffalo-Grill ein kleiner Imbiss eingenommen wurde. Anschliessend ging’s auf direktem Weg zurück in die Schweiz. Dort wurden wir von einem heftigen Regenguss überrascht, so dass alle gemerkt haben, dass wir fast wieder zu hause sind.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr, wo es vermutlich zur Abwechslung mal nach Frankreich geht. Wir freuen uns auch auf die neuen Teilnehmer. Im Team in Bern wurde bereits materialmässig aufgerüstet.